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Aktuelles

Der Landeswettbewerb Jugend musiziert ist beendet

4. März 2024

Am vergangenen Samstag fand in der Musikschule Bremen der 61. Landeswettbewerb Jugend musiziert statt – wir gratulieren allen Teilnehmer:innen zu ihren großartigen Leistungen. Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden:

Ergebnisse Landeswettbewerb Bremen

Am Mittwoch, den 6. März 2024 spielen Preisträger:innen im Sendesaal Bremen, Bgm.-Spitta-Allee 45. Das Konzert, in dem auch die Preis- und Urkundenverleihung für alle Teilnehmenden des Landeswettbewerbs stattfindet, beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Regionalwettbewerbe von Jugend musiziert – Herzlichen Glückwunsch!

20. Februar 2024

An den vergangenen drei Wochenenden fanden die Regionalwettbewerbe Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven statt und wir freuen uns über die großartigen Ergebnisse der jungen Musiker:innen. Ihr wart klasse! Herzlichen Glückwunsch all denjenigen, die zum Landeswettbewerb von Jugend musiziert weitergeleitet wurden. Wir drücken schon jetzt die Daumen für die Wertungsspiele auf Landesebene, die am 4. März in der Musikschule Bremen und wünschen viel Erfolg bei den Vorbereitungen!

Alle Ergebnisse können auf der neuen Homepage von Jugend musiziert nachgelesen werden:

Ergebnisse Bremen-Nord

Ergebnisse Bremen-Mitte

Ergebnisse Bremerhaven

 

 

And the winner is… – 18. Europäischer Klavierwettbewerb Bremen ist zu Ende gegangen

14. Februar 2024

Der Europäische Klavierwettbewerb Bremen 2024 ist beendet und das sind unsere Preisträger:
Théotime Gillot – 1. Preis – 10.000 € (Die Sparkasse Bremen)
Viktor Soos – 2. Preis – 7.500 € (Familie Saacke)
Alexander Doronin – 3. Preis – 5.000 € (Familie Osmers)
Théotime Gillot – Publikumspreis – 2.500 € (Glocke-Veranstaltungs-GmbH)

Außerdem wurden folgende Sonderpreise vergeben:
Théotime Gillot – Preis für die jüngste am Semifinale teilnehmende Person – 2.000 € (Heinz Peter und Annelotte Koch Stiftung)
Lukas Katter – Siegrid-Ernst-Preis für die herausragende Interpretation eines Werkes einer Komponistin – 1.000 € (Archiv Frau und Musik)

Wir gratulieren allen Preisträgern!

Foto: Karsten Klama

 

 

Die drei Finalisten stehen fest

11. Februar 2024

Es ist soweit, der Europäische Klavierwettbewerb Bremen steht kurz vor dem Finale! Wir sind überwältigt von den sechs großartigen Rezitalen, die wir gestern und heute hören durften und sind begeistert von der Musik und den klugen Moderationen, die uns die jungen Musiker:innen geschenkt haben. Nun hat die Jury ihre Entscheidung getroffen. Diese drei Finalisten sehen wir am Dienstagabend in der Glocke mit den Bremer Philharmonikern unter der Leitung von Tung-Chieh Chuang wieder:

Viktor Soos, Alexander Doronin, Théotime Gillot

Herzlichen Glückwunsch!

Finale mit Orchester

Bremer Philharmoniker
Dirigent: Tung-Chieh Chuang
Es werden die Klavierkonzerte Nr. 5, Nr. 4 und Nr. 3 von Ludwig van Beethoven gespielt.
Di 13.02.2024 – 19 Uhr
Die Glocke Bremen
Eintritt: 15 € / Ermäßigt: 6 €
Tickets: 0421 33 66 99
www.glocke.de

Foto: Karsten Klama

 

 

Es geht los! Den Europäischen Klavierwettbewerb Bremen live und im Stream verfolgen

6. Feburar 2024

Die Teilnehmenden des 18. Europäischen Klavierwettbewerbs sind in Bremen angekommen und wir freuen uns auf spannende und persönlichen Programme. Alle Runden können live im Sendesaal Bremen und ergänzend im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Landesmusikrates Bremen verfolgt werden. Wir wünschen allen jungen Pianist:innen viel Erfolg!

Alle Informationen zum detaillierten Ablauf, zu den Konzerten und den Tickets für die einzelnen Veranstaltungen sind auf der Homepage des Wettbewerbs unter “Ablauf” zu finden. Klicken Sie sich rein!

Die Vorstellungs-Videos der jungen Pianist:innen können auf den social media Kanälen Facebook, Instagram oder YouTube des Landesmusikrats Bremen angesehen werden.

Foto: Karsten Klama

 

 

Anmeldungen zum Orchesterfestival Bremen & Bremerhaven 2024 ab sofort möglich!

19. Dezember 2023

Euer Orchester / instrumentales Ensemble braucht ein neues Ziel, ihr sucht nach einer spannenden Aktion, die eure musikalische Gemeinschaft stärkt oder Begegnungen mit anderen Orchestern und begeisterten Amateurmusiker:innen ermöglicht? Wir vom Landesmusikrat Bremen wollen mit und für euch ein großes Fest der Orchestermusik veranstalten – damit die Laienorchesterszene noch sichtbarer wird und wir zusammen das bremische Orchesterleben in seiner ganzen Vielfalt zum Klingen bringen können! Am 10. November 2024 findet das Orchesterfestival in Bremerhaven statt und ab sofort können sich alle bremischen Orchester und instrumentalen Ensembles dafür anmelden. Wir freuen uns auf euch!
Informationen, Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular finden sich hier.

 

 

Der Landesmusikrat Bremen trauert um Klaus Bernbacher

4. Dezember 2023

Im Alter von 92 Jahren ist der Ehrenvorsitzende des Landesmusikrates Bremen, Prof. Klaus Bernbacher, am vergangenen Sonntag verstorben. „Mit ihm verliert das Land eine Schlüsselfigur, die die Bremische Kultur geprägt hat wie keine zweite und weit darüber hinausgreifend tiefe Spuren im gesamtdeutschen Musikleben hinterlassen hat“, würdigt der Vorsitzende des Landesmusikrates Bremen, Marc Niemann, seinen Amtsvorgänger.

Aus einer Musikerfamilie stammend hat sich Klaus Bernbacher nach seiner Ausbildung zum Dirigenten intensiv der Pflege der zeitgenössischen Musik und der in der Nazizeit verpönten und verbotenen klassischen Moderne verschrieben. Ihm verdanken wir die Bremische Erstaufführung von Arnold Schönbergs „Gurreliedern“ ebenso wie zahlreiche Uraufführungen mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und den Bremer Philharmonikern. Er ist Gründer und Initiator der „Tage der Neuen Musik Hannover“. Seit 1969 in Diensten von Radio Bremen als Hauptabteilungsleiter Musik trug er entscheidend dazu bei, dass die kleinste ARD Sendeanstalt durch ambitioniert-profilierte Programmplanung überregionale Sichtbarkeit erlangt.

Früh erkennt Bernbacher, dass Musik Gemeinschaft stiften und über die Gräben des gerade beendeten Weltkrieges hinweg Menschen verbinden kann. So wird er vor dem Hintergrund der deutsch-französischen Aussöhnung 1951 Mitbegründer der „Jeunesses Musicales“ und ab 1957 Mitinitiator des „deutsch-türkischen Kulturaustausches“. Im Geleit der Ostpolitik Brandts gründet Klaus Bernbacher die Bremischen Gesellschaft zur Förderung der kulturellen Beziehungen zur Deutschen Demokratischen Republik. Zeitlebens politisch aktiv und engagiert initiiert er als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft und stellvertretender Vorsitzender der Kultur- und Wissenschaftsdeputation die Aufnahme von Kunst und Kultur als Staatsziel in die Bremische Verfassung.

1979 gründet Klaus Bernbacher den Landesmusikrat Bremen, den er bis 1996 als Vorsitzender leitet. In diese Zeit fallen neben vielen anderen Aktivitäten die Aufstellung des Landesmusikplanes, die Organisation des Europäischen Jahres der Musik, die Gründung des „Europäischen Klavierwettbewerbes Bremen“ und die bundesweit beachtete Ausstellung „Entartete Musik“. Als Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrates vertrat er auch auf Bundesebene die Interessen des Bremischen Musiklebens. Prof. Klaus Bernbachers Verdienste wurden durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und der Bremischen Medaille für Kunst und Wissenschaft des Senats gewürdigt.

Foto: Charlotte Oswald

 

 

Die Tuba ist Instrument des Jahres 2024

27. November 2023

Es ist so weit: Das tiefste Blech ist an der Reihe; die Tuba wird das Instrument des Jahres 2024! Seit 2008 wird durch die Landesmusikräte der teilnehmenden Bundesländer jedes Jahr ein Instrument gekürt und zwölf Monate lang in den Fokus gestellt. Jedes Bundesland hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten der Tuba zu lenken.

Die Initiative Instrument des Jahres ist ein partizipatives und offenes Format – alle Musikakteur:innen im Land Bremen sind eingeladen, eigene Veranstaltungen zum Thema Tuba zu entwickeln und anzubieten. Diese können beim Landesmusikrat gemeldet werden, um im Rahmen des Projekts auf der Website des LMR veröffentlicht zu werden.

 

 

Veranstaltung am 13. November: Der Landesmusikrat zu Gast im … Zentrum für Kunst & bei den Bremer Philharmonikern (Tabakquartier)

Das neue Veranstaltungsformat „Der Landesmusikrat zu Gast im …“ geht in die zweite Runde! Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, mit uns am Montag, 13. November 2023 einen Abend im Tabakquartier zu verbringen, um den neu entstandenen Ort hautnah kennenzulernen. Was uns erwartet: Eine Besichtigung des Zentrums für Kunst, eine Podiumsdiskussion zu bremischen Musikorten und die Möglichkeit zum Netzwerken in entspannter Atmosphäre bei den Bremer Philharmonikern.

Der Landesmusikrat zu Gast im Zentrum für Kunst & bei den Bremer Philharmonikern (Tabakquartier)
Termin: Montag, 13. November 2023, 19:00 Uhr
Ort: Zentrum für Kunst im Tabakquartier, Hermann-Ritter-Str. 108 E, 28197 Bremen
Thema: Musikorte in Bremen – Entwickeln, Gestalten, Bespielen, Finanzieren

An vielen Orten in Bremen entstehen derzeit neue Quartiere – neben den Aspekten Wohnen, Arbeiten und Konsum werden dabei immer häufiger auch kulturelle Nutzungen mitgedacht. Eines dieser Beispiele ist das Tabakquartier in Woltmershausen, in dem für die professionelle freie Szene das Zentrum für Kunst entstanden ist, in direkter Nachbarschaft zum neuen Domizil der Bremer Philharmoniker. Wir werden uns in einem Rundgang das neue Haus ansehen und uns dabei über den aktuellen Stand informieren. In der anschließenden Podiumsdiskussion wollen wir mit Kulturakteur:innen und Expert:innen aus verschiedenen Bremer Ressorts über bestehende Kulturorte und Entwicklungsgelände sprechen. Dabei werden Fragen aufgeworfen, die für die musikalischen Szenen von immenser Bedeutung sind: Wie integrieren sich neue Orte in die bestehende Landschaft? Welche Einflussmöglichkeiten wünschen sich die musikalischen Szenen, um ein erfolgreiches Miteinander an neuen und alten Veranstaltungs- und Produktionsorten zu gewährleisten? Auf welchem Weg lassen sich innovative kulturfachliche Konzepte gemeinsam entwickeln und wie können Zwischennutzungsideen mit dem Wunsch nach Kontinuität in Einklang gebracht werden? Das Publikum bekommt die Gelegenheit, mit den Podiumsgästen in einen offenen Austausch zu treten.

Abschließend sind alle Anwesenden eingeladen, die Gespräche bei einem Getränk in der Lounge der Bremer Philharmoniker fortzuführen. Parallel besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker.

Wir bitten um Anmeldung zur Veranstaltung unter info@landesmusikrat-bremen.de oder telefonisch unter 0421 – 705 999.

Programm:

19:00 Uhr Foyer Zentrum für Kunst
Begrüßung – Marc Niemann, Landesmusikrat Bremen
Vorstellung des Zentrums für Kunst & Rundgang – Nicole Nowak und Hans König, Zentrum für Kunst

19:30 Uhr Großer Saal Zentrum für Kunst
Podiumsdiskussion: Musikorte in Bremen – Entwickeln, Gestalten, Bespielen, Finanzieren
Podiumsgäste: Oliver Hasemann AAA GmbH, Projektleiter Zwischenzeitzentrale und Vorstand Raum Union, Barbara Heindlmeier Initiatorin Netzwerk Freie Ensembles Bremen (in Gründung), Dr. Dirk Kühling Abteilungsleiter Wirtschaft bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Dr. Andreas Mackeben Abteilungsleiter Kultur beim Senator für Kultur, Dr. Arne Sünnemann Abteilungsleiter Regional- und Stadtentwicklung, Stadtumbau, Wohnungswesen bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Moderation: Marc Niemann Vorsitzender Landesmusikrat Bremen

Ca. 21:00 Uhr Lounge der Bremer Philharmoniker
Ausklang und Fortführung der Gespräche bei Getränken
Möglichkeit zur Besichtigung der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker mit dem Leiter Marko Gartelmann

 

Musikalisch wird der Abend begleitet von der [hanse]Pfeyfferey, dem Residenzensemble 2023/2024 im Zentrum für Kunst.


Zum Format:

Mit der Veranstaltungsreihe „Der Landesmusikrat zu Gast im …“ bieten wir einmal im Jahr ein Netzwerktreffen an bei einem unserer Mitglieder bzw. an einem für unsere Mitglieder relevanten Ort. Auf diesem Wege bekommen die Fachverbände, Organisationen und Einrichtungen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Dabei werden Themen beleuchtet, die für die gesamte Musikszene des Landes Bremen relevant sind. Bei einem Getränk gibt es im Anschluss an die Veranstaltung die Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen und persönlichem Austausch.

 

 

Jugend musiziert 2024 – Online-Anmeldungen bis zum 15. November möglich!

16. Oktober 2023

2024 können bei Jugend musiziert wieder junge Musiker:innen aus Bremen und Bremerhaven zeigen, was in ihnen steckt. Ausgeschrieben sind zahlreiche Kategorien in Solo- und Ensemblewertungen. Und auch mit einem neuen Outfit geht Jugend musiziert 2024 an den Start: Ein neues digitales Anmeldeverfahren und eine neue Homepage lösen die bekannte Papier-Anmeldung ab. Das Einsenden der unterschriebenen Anmeldeformulare entfällt ab sofort. Bis zum 15. November 2023 können sich Schüler:innen, Auszubildende, junge Berufstätige und Studierende, die nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen, auf www.jugend-musiziert.org registrieren und zum Wettbewerb anmelden. Online-Tutorials erklären das neue Verfahren für Teilnehmende, Eltern und Lehrkräfte. Alle Informationen zum neuen Anmeldeprozess sind auf https://www.jugend-musiziert.org/teilnehmen/anmelden zu finden.

Die Regionalwettbewerbe finden im Februar 2024 statt (Bremen Nord: 3. Februar, Bremen Mitte: 10. Februar, Bremerhaven: 17. Februrar). Der Landeswettbewerb Bremen wird am 2. März durchgeführt.
Zur vollständigen Ausschreibung geht es hier entlang.

 

 

Erster Bundespreis für Vokalensemble Quintabulous beim Deutschen Chorwettbewerb 2023

12. Juni 2023

Drei Chöre haben das Land Bremen beim diesjährigen Deutschen Chorwettbewerb in Hannover vertreten. Das Vokalquintett Qintabulous konnte in der Kategorie „Vokalensembles – Populäre Musik“ den Ersten Bundespreis und das Prädikat „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ nach Bremen holen und zählt nun offiziell zu den besten Amateurensembles Deutschlands. Es setzte sich gegen fünf weitere Vokalensembles mit 23,6 von 25 Punkten durch. Für Bremen ist dieser Preis eine große Ehre – zuletzt gewann 2006 der Kammerchor der Hochschule für Künste mit einem Zweiten Bundespreis eine der begehrten Auszeichnungen. Das Sonus Vocalensemble erhielt in der Kategorie „Gemischte Kammerchöre“ 21,5 Punkte und das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“. Der Jazzchor ESSENZEN freut sich in der Kategorie „Populäre Chormusik a cappella“ über 20 Punkte und das Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen“.  Mit diesen Ergebnissen erweist sich die Chormusik des Landes im Bundesvergleich als außerordentlich leistungsstarke musikalische Szene. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns über diesen bremischen Erfolg!

 

 

Viele Preise und Auszeichnungen beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2023

5. Juni 2023

Herzlichen Glückwunsch allen bremischen Teilnehmer:innen zu ihren hervorragenden Ergebnissen beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, der vom 25. Mai bis zum 2. Juni in Zwickau und Umgebung stattfand. Wir freuen uns sehr über die vielen Preise und Prädikate, die die 24 Teilnehmer:innen in insgesamt 14 Wertungen (Solo und Ensemble) mit nach Hause bringen konnten:
3 Wertungen mit jeweils einem zweiten Bundespreis (3 Teilnehmer:innen)
6 Wertungen mit jeweils ein drittem Bundespreise (9 Teilnehmer:innen)
5 Wertungen mit Prädikat (12 Teilnehmer:innen)

Weitere Informationen zu Jugend musiziert finden sich hier.

Fotos: Landespreisträger:innenkonzert im Sendesaal Bremen am 8. März 2023

 

 

Drei Chöre treten für das Land Bremen beim Deutschen Chorwettbewerb 2023 an

31. Mai 2023

Für das Land Bremen treten drei Chöre beim Deutschen Chorwettbewerb in Hannover an. Sonus Vocalensemble, Quintabulous und ESSENZEN haben eine Menge Ausdauer bewiesen, denn sie haben schon im vergangenen November die erste Hürde erfolgreich gemeistert und sich beim Landeschorwettbewerb Bremen für die Bundesebene qualifiziert. Wir konnten die drei Chöre bei ihren Vorbereitungen mit der Kamera begleiten. Die Video-Beiträge erzählen, was das Chorsingen so einzigartig macht, dass intensive Wettbewerbsvorbereitung richtig viel Spaß bringt und warum es sich lohnt, auf ein solches Ziel hinzuarbeiten. Alle drei Videos sind auf unserem YouTube-Kanal zu sehen:
Auf dem Weg! Teil 1
Auf dem Weg! Teil 2
Auf dem Weg! Teil 3

Wer die Ensembles vor Ort unterstützen möchte, ist herzlich zu den öffentlichen Wertungsspielen eingeladen (Änderungen vorbehalten):
5. Juni, 13:55 Uhr Quintabulous (Pavillon Kulturzentrum Hannover)
8. Juni, 14:45 Uhr Sonus Vocalensemble (Schauspielhaus Hannover)
8. Juni, 16:00 Uhr ESSENZEN (Pavillon Kulturzentrum Hannover)
Alle Infos zu Zeitplänen, kurzfristigen Änderungen und Rahmenprogramm unter https://www.deutscher-chorwettbewerb.de/

 

 

Rettet unseren Musikunterricht!

23. Mai 2023

Der deutschlandweit bekannte Musikjournalist Axel Brüggemann hat in seinem Kommentar, der am 22. Mai beim SWR gesendet wurde, die äußerst besorgniserregende Situation des Musikunterrichts an Bremer Schulen in den Blick genommen. Er bezieht sich dabei auch auf unseren Aufruf, den wir bereits im März veröffentlich haben.
Zum Kommentar geht es hier entlang.

 

 

Neues bremisches Hochschulzulassungsgesetz regelt erleichterten Zugang zum Lehramtstudium Musik

20. April 2023

Ein kleiner Paragraf-Zusatz mit großer Wirkung! Was auf den ersten Blick unscheinbar aussieht, ist ein toller Erfolg für das Lehramtstudium Musik. Wir freuen uns riesig! Vor vielen Monaten wurde eine Idee geboren, für die wir uns mit unserem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Alexander J. Cvetko und zahlreichen wichtigen Wegbegleiter:innen eingesetzt haben. Nun ist sie tatsächlich in das gerade in Kraft getretene Bremische Hochschulzulassungsgesetz eingeflossen: Ein neu eingefügter Absatz regelt zukünftig den erleichterten Zugang von Bewerber:innen für das Lehramtsstudium Musik. Damit hat die Bremische Bürgerschaft nicht nur der Verordnungsoption zugestimmt, zugleich wurde auch die Verordnung über die Studienplatzvergabe entsprechend geändert. Damit wird vielen Studienbewerber:innen der Zugang zum Musikstudium möglich, die bisher an der Numerus-Clausus-Hürde des zweiten Lehramtsfaches gescheitert waren. Mit dieser Regelung werden die zeitintensiven Vorleistungen am Musikinstrument und die zusätzlich zu bestehende musikalische Aufnahmeprüfung vor dem Beginn eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Musik adäquat gewürdigt. Bremen hat damit einen wichtigen Schritt zu mehr Lehramtsstudierenden im Fach Musik gemacht, der dringend erforderlich ist, um vollausgebildete Lehrkräfte zu gewinnen.

 

 

Umfrage: Räume für Musik in Bremen und Bremerhaven gesucht

8. März 2023

Wer kennt Orte, an denen Musik gemacht werden kann, die für Proben oder Auftritte von Chören, Bands, Einzelmusiker:innen, Orchestern und Ensembles geeignet sind, egal, ob diese Räume aktuell oder in der Zukunft zu nutzen sind? Welchen Räumen könnte Musik guttun? Auch Orte, die sonst anders genutzt werden, aber außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung stehen, könnten sich anbieten, ganz im Sinne einer Mehrfachnutzung. Es werden alle Informationen, auch Teilinformationen dankbar angenommen und geprüft.

Wir feuen uns über eine rege Teilnahme an der Umfrage, zu der es hier entlang geht!

Foto: Bremer Chorfest 2022, Magdalena Stengel

 

 

Nachruf auf die Komponistin Ursula Görsch

21. Februar 2023

Am 4. Februar ist Ursula Görsch im Alter von 90 Jahren verstorben. Der Landesmusikrat Bremen wird die bekannte Bremer Komponistin und Klavierpädagogin in ehrendem Gedenken halten. 2015 wurde sie auf Vorschlag aus der Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied des Landesmusikrats ernannt. Sie war eine große Förderin der Laienchormusik, engagierte sich in ihrer Arbeit intensiv für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen und setzte sich stark für die neue geistliche Musik ein.

Ursula Görsch wurde am 4. März 1932 in Bremen geboren. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, nach dem Abitur folgte ein Studium an der Pädagogischen Hochschule Bremen mit Fachrichtung Musik. Schon in frühen Jahren begann sie neben Unterrichtstätigkeiten und freier Mitarbeit bei Radio Bremen mit ihrer Kompositionstätigkeit. Im Rahmen eines Auslandsschuldienstes in Istanbul/Türkei (1964-1969) gründete sie das erste türkische Jugendkammerorchester und führte zahlreiche Konzerte in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut durch. 1969 nahm sie das Studium im Fach Querflöte an der Musikhochschule Karlsruhe auf. Nach ihrer Rückkehr nach Bremen unterrichte sie Musik an einem örtlichen Gymnasium. Gleichzeitig intensivierte sie ihre Kompositionstätigkeit und bereitet zahlreiche Aufführungen ihrer Werke vor. Von 1974 bis 1986 war Ursula Görsch die Vorsitzende von „Jugend musiziert“ für Bremen-Stadt. Nach Lehraufträgen an der Universität Bremen (1985-1995) war sie von 1997 bis 2005 auch als Dozentin an der Valley View University in Ghana tätig.

Für ihr Werk „Cantata curiosa“ erhielt sie den Preis der Gerhard-Maasz-Stiftung. 2017 wurde ihr der Johann-Wenzel-Stamitz-Preis der Künstlergilde Esslingen verliehen.

Im November wird der Arbeitskreis Bremer Komponisten und Komponistinnen e.V (ABK) in Kooperation mit dem Deutschen Tonkünstlerverband Bremen (DTKV) ein großes Gedenkkonzert für Ursula Görsch im Rahmen der 73. Bremer Hausmusikwoche im Konzertsaal der Hochschule für Künste veranstalten.

 

 

Podiumsdiskussion „Zukunft Schulmusik“ jetzt auf YouTube

11. Januar 2023

Der Landesmusikrat Bremen war am 7. Dezember 2022 mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft Schulmusik – Musiklehrer:innenmangel und Perspektiventwicklung im Land Bremen“ zu Gast im Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen. Die Diskussion mit den fünf Experten kann nun auch auf dem YouTube-Kanal des Landesmusikrates angesehen werden.

Gäste der Podiumsdiskussion waren:
Prof. Dr. Alexander Cvetko Universität Bremen, Professor für Musikpädagogik
Elmar Luksch Bundesverband Musikunterricht, Präsident des Landesvorstandes Bremen
Michael Warnken Landesinstitut für Schule, Abteilung Ausbildung, Leiter des Hauptseminars 30 (Lehramt an Grundschulen) und Fachleiter für Musik
Prof. Dr. Tobias Wollermann Otto Group, Group Vice president Corporate Responsibility und Vorstandsmitglied von „The Young ClassX“ (das Hamburger Projekt „The Young ClassX“ ist eine Initiative der Otto Group und des Ensembles Salut Salon)
Prof. Dr. Heinz Geuen Hochschule für Musik und Tanz Köln, ehemaliger Rektor
Moderation: Marc Niemann Landesmusikrat Bremen, Vorsitzender

Das Land Bremen verfügt über ein beeindruckend facettenreiches musikalisches Leben, dessen Vielfalt und Zukunft auch davon abhängt, dass nachrückende Generationen auf der Basis umfassender Bildung Möglichkeiten der Teilhabe erhalten. Vor diesem Hintergrund sehen wir mit Sorge auf die Situation des Musikunterrichtes an allgemeinbildenden Schulen, sowohl im Bereich der Primar- als auch der Sekundarstufe. Die Dimension des massiven Mangels an Musiklehrer:innen nährt Befürchtungen, dass musikalische Bildung nicht mehr mit Selbstverständlichkeit im schulischen Kontext stattfinden kann und somit ein Privileg derer wird, die private Förderung z.B. durch ihr familiäres Umfeld erhalten. Die Auswirkungen dessen auf Kinder und Jugendliche wären äußerst beunruhigend und widersprechen sicherlich dem öffentlichen Interesse ebenso wie den Zielen einer zeitgemäßen Bildungspolitik. Der Landesmusikrat möchte sich dafür einsetzen, jenseits des allgemeinen öffentlichen Lamentos gemeinsam mit Verwaltung, Politik, pädagogisch Arbeitenden und Kulturakteur:innen konstruktive und fachlich fundierte Lösungsansätze zu entwickeln. Das Thema betrifft uns alle, denn die Zukunft der Schulmusik ist maßgeblich für die Zukunft unserer Musiklandschaft!

 

 

Trauer um Renate Wolter-Seevers

31. August 2022

Der Landesmusikrat Bremen trauert um Renate Wolter-Seevers. Überraschend verliert das Bremische Musikleben eine seiner auch überregional prominentesten Personen, die über Jahrzehnte als Tonmeisterin für Radio Bremen zahllose Musikveranstaltungen betreut und im Sendesaal Bremen vielfach prämierte Aufnahmen verantwortet hat.  Mit ihrer freundlichen und einzigartig kompetenten Art genoss sie die Hochachtung von Musikerinnen und Musikern aller Stilrichtungen, für die die Zusammenarbeit mit Wolter-Seevers oft prägend war. Ebenso war sie eine leidenschaftliche Streiterin für die Bewahrung der Musik, sei es in der Debatte um sinkende Präsenz von Kultur im medialen Raum, sei es im Rahmen ihres großen Engagements für den Sendesaal Bremen, zu dessen Erhalt sie einen großen Beitrag geleistet hat.
Der Landesmusikrat Bremen ist zutiefst dankbar für Renate Wolter-Seevers Unterstützung als Tonmeisterin des Europäischen Klavierwettbewerbs. „Wir verlieren eine Frau, die wichtige Spuren im Musikleben des Landes Bremen und Deutschlands hinterlässt, ihre so freundliche, aber gleichzeitig kompromisslose Haltung, dass Musik unverzichtbar für unsere Gesellschaft und unser Leben sei, ist uns ein Ansporn, uns in ihrem Sinne für die Musik einzusetzen. Der Landesmusikrat Bremen wird Renate Wolter-Seevers ein ehrendes Andenken bewahren“, so der Vorsitzende Marc Niemann.

Foto: Sigrun Strangmann

 

Der Landesmusikrat wird durch den Senator für Kultur des Landes Bremen gefördert.

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